• Schritt 1: Aufstellung einer Energie- und Treibhausgas-Bilanz
  • Schritt 2: Potenzialanalyse
  • Schritt 3: Akteursbeteiligung
  • Schritt 4: Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs zur Umsetzung
  • Schritt 5: Aufbau einer Verstetigungsstrategie
  • Schritt 6: Entwicklung eines Controlling-Konzepts
  • Schritt 7: Entwicklung einer Kommunikationsstrategie

Integrierte Klimaschutzkonzepte

Der Klimawandel geht uns alle an. Durch steigende Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre erwärmt sich die Erde und ändert unser Klima nachhaltig. Von den Folgen sind aber nicht nur entfernte Länder oder Inselstaaten betroffen. Extremereignisse wie lange Hitzeperioden oder schneefreie Winter, die Zunahme von Starkregenereignissen und Hochwässer sowie heftigere Stürme und Trockenperioden häufen sich und wirken sich direkt auf unser tägliches Leben aus. Deshalb ist es wichtig, der Entwicklung entgegenzusteuern und den Klimawandel - wenn auch nicht aufhaltbar - abzuschwächen.

 

Doch Klimaschutz kann - wie es die vage formulierten Ziele internationaler Übereinkommen zeigen - nur schwer von oben stattfinden. Zu viele Interessen verhindern die Einigung auf konkrete Handlungsfelder. Die Bundesregierung selbst hat u.a. deshalb die Nationale Klimaschutzinitiative und wegen der Risiken der Atomkraft im Jahr 2000 die Energiewende beschlossen, welche durch die Nuklear-Katastophe in Fukushima im Jahr 2011 bekräftigte wurde. Da beim Klimaschutz jedoch jeder persönlich angesprochen ist, fördert die Bundesregierung die Kommunen mit der Nationalen Klimaschutzinitiative.

 

Integrierte Klimaschutzkonzepte sind in diesem Rahmen das Instrument für Kommunen, eine Strategie für die künftige Entwicklung hin zum gelebten Klimaschutz in der eigenen Kommune aufzustellen. Das wohl wichtigste Element eines Klimaschutzkonzepts ist die aktive Beteiligung der Bürger und aller kommunalen Akteure. Der Kommune sollen durch ein integriertes Klimaschutzkonzept alle Potenziale zur Nutzung regenerativer Energien im eigenen Hoheitsgebiet, die Potenziale für Energieeinsparungen (und damit Einsparung von CO2-Emissionen) in allen Sektoren (Private, Kommune, GHD/Industrie, Kraftstoff) aufzeigen sowie Lösungsstrateien und konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand geben, um den Klimaschutz selbst aktiv zu gestalten. In Workshops werden die Ideen und Interessen der Bürger und von kommunalen Akteuren aufgenommen und in das Konzept integriert. Für die kommunalen Entscheidungsträger wird eine Organisationsstruktur und ein Maßnahmenkatalog entwickelt, mit der die Kommune in die Lage versetzt wird, den Klimaschutz koordiniert anzugehen.

 

Folgende Bearbeitungsschritte sind i.d.R. Inhalt eines integrierten Klimaschutzkonzeptes:

 

  Schritt 1: Aufstellung einer Energie- und Treibhausgas-Bilanz  
  Schritt 2: Potenzialanalyse (Energieeinsparung, -effizienzsteigerung und erneuerbare Energien)  
  Schritt 3: Akteursbeteiligung (Bürger, Experten, Akteure, kommunale Entscheidungsträger)  
  Schritt 4: Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs zur Umsetzung  
  Schritt 5: Aufbau einer Verstetigungsstrategie  
  Schritt 6: Entwicklung eines Controlling-Konzepts  
  Schritt 7: Entwicklung einer Kommunikationsstrategie  

 

Integrierte Klimaschutzkonzepte stellen weiterhin die Basis für viele weitere Umsetzungsprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative dar. So kann anschließend in der Kommune eine neue Personalstelle geschaffen werden, welche sich um die Umsetzung des Konzepts kümmern kann. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorischerheit (BMUB) unterstützt in diesem Fall die Schaffung einer solchen Stelle mit hohen Fördersätzen. Zudem fördert das BMUB die konkrete Umsetzung einer Maßnahme mit besonders hohem CO2-Einsparpotenzial (Leuchtturmprojekt) mit weiteren finanziellen Mitteln.

 

Gerne beraten wir Sie, wenn SIe Fragen zu integrierten Klimaschutzkonzepten haben. Sprechen Sie uns einfach an!

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zu Klimaschutz-konzepten haben, hilft Ihnen folgender Mitarbeiter der EVF - Energievision Franken GmbH gerne weiter:

 

m jana

Dipl.-Geograph (Univ.)


Ralf Deuerling

Projektmanagement


Telefon: 0951 - 93 29 09 47
E-Mail: deuerling@energievision-franken.de

 

 

Referenzen

Machen Sie sich ein Bild von unserer Arbeit und schauen Sie sich unsere Referenzprojekte an.

 

 

Förderungen

Für die Erstellung von integrierten Klimaschutzkonzepten und Klimaschutz-Teilkonzepten stellt das Bundes-ministerium für Umwelt und Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unterschiedliche Fördermittel zur Verfügung.

 

Mehr Informationen hierüber finden Sie in unserer Infothek.

 

 

Hinweis für kleine Kommunen

Integrierte Klimaschutzkonzepte eignen sich auch für gemeinsame Untersuchungen in Kommunalverbünden (ILE-Gemeinschaft, benachbarte Kommunen, Landkreis). In einigen Fällen ist dies im Rahmen der Förderung des BMUB sogar vorteilhaft, um Mindestfördergrenzen zu erreichen.

 

 

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